ÜBER MICH
Mein Heimatmeer ist die Ostsee, die ich von meinem Kinderzimmer in Kiel jeden Tag im Blick hatte. Nach dem Abi habe ich Zivildienst in Nordfriesland gemacht. Es folgte eine Zeit als Stahlarbeiter, Psychiatriehelfer, Lastwagenfahrer, Barpianist. Über Paris, Berlin und Oldenburg bin ich schließlich in Hamburg gelandet.
Nach meinem Musikstudium habe ich an verschiedenen Theatern als Musiker und musikalischer Leiter mein Brot verdient, außerdem war ich Dozent für Musical/Chanson an der Schauspielschule Kiel. Über Kurzhörspiele im Hörfunk bin ich zum Schreiben von TV-Drehbüchern gekommen, von dort ging es zu Romanen und Theaterstücken. Ich bewege mich als Grenzgänger zwischen diesen unterschiedlichen Formen.
Meine beiden Namen "Volkmar Nebe" und "Janne Mommsen" stehen übrigens gleichberechtigt nebeneinander, ich reagiere auf beide ... Neben dem Schreiben betreue ich im Hamburger Hafen ehrenamtlich Seeleute auf Schiffen und in der Seefahrermission „Duckdalben“.
ÜBER MEINE GESCHICHTEN
Sobald sich Menschen treffen, erzählen sie große, kleine, lustige, traurige, alltägliche Ereignisse. Die vermengen sich mit meinem eigenen Leben und werden Grundlage meiner Erzählungen: mit meinen eigenen Figuren schaffe ich neue Begegnungen und Schnittstellen. Der Unterschied zum „echten“ Leben: Viele persönliche Erlebnisse basieren auf einer Kette von Zufällen, ein Roman/Theaterstück/Film braucht einen Anfang und ein logisches Ende.
Ich bin mit Geschichten aus der Kinderbibel ausgewachsen, in denen es nicht gerade zimperlich zuging: z.B. war ein Vater da bereit, seinen Sohn zu opfern, oder die Kreuzigung. Später kamen Hesse, Tolkien, Fallada dazu, und alles, was mir sonst so in die Hände kam, von trivial bis Belletristik. Zudem verbindet mich eine innige Liebe zu Rundschreiben von Kleingartenvereinen, Kleinanzeigen in der ADAC-Motorwelt und Zetteln am schwarzen Brett von Supermärkten.
Wo es weh tut oder peinlich wird, reagiere ich reflexartig mit Humor, anders würde ich Vieles nicht aushalten. Und die positive Seite des Lebens verdränge ich nie! Ich freue mich jeden Tag aufs Schreiben! Ob gute oder schlechte Zeiten, am Schreibtisch erreiche ich immer eine optimale Körpertemperatur und fühle mich gut. Und natürlich hoffe ich, dass sich das auf meine Leserinnen und Leser überträgt.