"Botter bi de Fisch (Singles a la Carte)"

Ohnsorg-Theater, Premiere: 26. Mai 2019    

Vier Singles, per Zufall von einer Online-Agentur ausgewählt, treffen sich zum gemeinsamen Abendessen: Elin, mondäne Stewardess bei einer exklusiven Fluglinie, der »Bestimmer« Tim-Ulf, Lotte, schon bei der Ankunft in Partystimmung, und Gastgeber Yoda, der von der ganzen Situation leicht überfordert wirkt. Was ein entspannter Abend in lockerer Atmosphäre werden sollte, gerät schnell zur Manege der Eitelkeiten: Gnadenlos werden Besitzansprüche markiert, Rivalinnen und Rivalen weggebissen oder raffiniert verkuppelt, um selbst freie Bahn zu haben.
Als die hochschwangere Annalena in der Tür steht, macht sich Verwirrung breit: Ein zusätzlicher Gast ist im Konzept nicht vorgesehen. Wer hat sich eingeschlichen? Und warum hat die Wohnung des langjährigen Singles Yoda eindeutig einen so weiblichen Touch? Wem kann man trauen, und wem nicht?
Als die plötzlich gar nicht mehr fröhliche Lotte unter Einsatz von Waffengewalt die Wahrheit fordert, wird klar: Niemand ist, wer er zu sein scheint – im harten Kampf um eine Beziehung wurde gelogen, dass sich die Balken biegen …
Und die Wahrheit, so viel sei verraten, ist noch skurriler als die Lüge!

In meiner Komödie nehme ich den Dating-Wahnsinn auf die Schippe – und entlasse meine Figuren am Schluss mit dem guten Gefühl, vielleicht nicht den Partner, aber doch Freunde fürs Leben gefunden zu haben.

https://www.ohnsorg.de/spielzeit/spielzeit-20182019/stueck/botter-bi-de-fisch/


Vivien Mahler, Vasilios Zavrakis   
Fotograf: Oliver Fantitsch   


Erneut Jurymitglied  für die Privattheatertage 2016

Erneut Jurymitglied  für die Privattheatertage 2016

2016 bin ich erneut in die Jury der Privattheatertage berufen worden, zusammen mit Annette Kayser (Dramaturgin) und Rossi Prangov (Choreograph). Dabei haben wir in ganz Deutschland 25 Komödien gesehen, es ging u.a. nach Düsseldorf, Köln, Tübingen, Chemnitz, Berlin, Ravensburg, München, Stuttgart, Münster, Bonn ua. Und wieder kann ich sagen: Egal, wo du wohnst, kannst Du im Umkreis von hundert Kilometern sehenswerte Komödien sehen. Der Bogen reicht von Boulevard bis Sozialkritik, für jeden Geschmack wird etwas geboten. Wobei das wichtigste Kriterium für uns war: du musst lachen können!

Eingeladen haben wir:
"Was ihr wollt", Borchert Theater Münster
"Trennung für Feiglinge", Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig
"Lieber schön", Komödie am Kurfürstendamm, Berlin
"Soul Kitchen", Ohnsorg- Theater, Hamburg

Den Monika Bleibtreu-Preis 2016 erhielt in der Sparte Komödie: "Was ist wollt" vom Borchert Theater Münster. Herzlichen Glückwunsch!

Interview mit Volkmar Nebe in der Hamburger Morgenpost:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2253056/Buehnenhits-auf-dem-Lande-Bauer-sucht-Sau.html

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Privattheatertage Hamburg - Monica Bleibtreu Preis / Jury

Als Jurymitglied in der Sparte Komödie bin ich durch ganz Deutschland gereist, um mir Komödien in Privattheatern anzuschauen, von denen wir vier nach Hamburg einladen durften. Meine hochgeschätzen Kollegen dabei waren Frauke Stroh und Thomas Magold. Die Reisen gingen vom Bodensee bis nach Kiel, an große und kleine Orte, große und kleine Theater. Wer jetzt glaubt, das klingt nach Vergnügungsreise, hat vollkommen Recht: es war eine Freude, überall engagierten Theatermachern zu begegnen, die für ihre Sache brannten! Leider war die Qualität der meisten Stücke sehr hoch, so dass die Entscheidung sehr schwer fiel. Wir haben viel Wein getrunken, bis wir uns einig waren.

Eingeladen haben wir

  1. "Fettes Schwein", Theater am Kurfürstendamm, Berlin. Mit Andreas Schmidt, Marie Schönburg, Oliver Mommsen und Nicola Ransom, Regie: Folke Braband.  Eine gelungene Inszenierung mit tollen Schauspielern. Alle Figuren bewegen sich auf dünnem Eis. Das ist berührend und komisch zugleich.
  2. "Freaks. Eine Abrechnung", Düsseldorfer Kom(m)ödchen. Mit Christian Ehring, Maike Kühl und Heiko Seidel, Regie: Hans Holzbecher. Eine explosive MIschung aus hochaktuellem Kabarett, Sitcom und Theater. Gelungene Ointen auf fast jedem Nieveau.
  3. "Frau Müller muss weg", Grips Theater Berlin. Mit Katja Hiller, Alessa Kordeck, Nina Reithmeier, René Schubert, Regine Seidler, Roland Wolf. Regie: Sönke Wortmann. Eine Elternversammlung, mitten aus dem Leben gegriffen. Abgrundtief komisch und voller Leidenschaft gespielt von einem glänzendem Ensemble des Grips-Theaters.
  4. "Hoimetaberau", Theater tri-bühne, Stuttgart. Mit Marcis Michalski, Reinhold Ohngemach. Regie: Christine Gnann. Zwei Mänmner tüfteln und werkeln an einer undurchschaubaren Universalmaschine, die von beiden unentwegt modifiziert und erweitert wird. Bestes Mundarttheater der archaischen Art.

In diesem Zusammenhang verweise ich noch auf ein Interview mit mir und anderen Juroren im Hamburger Abendblatt:

http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2253056/Buehnenhits-auf-dem-Lande-Bauer-sucht-Sau.html

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Allein unter Spielplatzmüttern

Komödie nach dem Roman von Volkmar Nebe

Regie Peter Kühn
Bühne Sonja Zander
Kostüme Friederike Brodersen
Mit Tommaso Cacciapuoti, Tobias Kilian, Elena Meißner, Anne Schieber, Ann-Cathrin Sudhoff und Samantha Viana

"Du kannst eher deine Beziehung wechseln, als den Spielplatz um die Ecke!"

Torben wartet zwar noch auf den beruflichen Erfolg, dafür läuft es mit Freundin Jette bestens - bis er erfährt, dass er Vater wird. Das bringt Unruhe in die eingespielte Beziehung. Da Jette ein höheres Gehalt nach Hause bringt, ist nach der Geburt die Arbeitsteilung klar: Jette geht arbeiten und Torben findet sich unversehens auf dem Spieplatz wieder, umgeben von Spielplatzmüttern. Zunächst betrachten sie ihn als Eindringling in urweibliches Terrain. Doch Torben erkämpft sich ihre Anerkennung und avanciert zur super "Spielplatzmutter".
Aber wie verbindet sich seine neue Rolle mit männlicher Ausstrahlung oder gar Erotik? Es kommt zu Komplikationen.
Pointenreich komisch und skurril erzählt Volkmar Nebe von den Schwierigkeiten eines frisch gebackenen Spielplatzvaters. Der erfolgreiche Roman wurde vom Autor eigens für das Altonaer Theater dramatisiert. Eine Verfilmung des Stoffes ist geplant.

Das Buch "Allein unter Spielplatzmüttern" von Volkmar Nebe ist im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen.

Spielzeit 2007/2008 Altonaer Theater
Premiere 18. Mai 2008, 19 Uhr, Große Bühne 
Vorstellungen bis 28. Juni 2008


Das Wunder von Bern

Von Volkmar Nebe

Regie Georg Münzel
Bühne Franziska Gebhardt
Kostüme Ricarda Lutz
Mit Tommaso Cacciapuoti, Sarah Diener, Hannelore Droege, Klaus Falkhausen, Dirk Hoener, Markus Mössmer, Svenja Pages, Hans Schernthaner, Jacques Ullrich

"Deutschland ist Weltmeister."

Kaiserslautern 1954. Linda Pfeiffer, 34, die Cousine von Fußballkapitän Fritz Walter, macht alles richtig: Auf den Nierentischen ihrer Kneipe wird der neu erfundene "Toast Hawaii" serviert. Trotzdem bleiben die Gäste aus, das ’Pfälzereck‘ steht kurz vor der Pfändung. Ihre Mutter Käthe Walter setzt alles auf eine Karte: Ein Fernsehgerät soll Publikum für die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in die Kneipe locken. Doch der Fernseher rentiert sich nur, wenn die Deutschen gewinnen, und nach der 3:8 Niederlage gegen Ungarn sieht es nicht danach aus. Einziger Lichtblick ist der neue Gast Horst Bachmann, in den sich Linda verliebt. Was sie nicht ahnt: Bachmann ist vom "Neuen Deutschland" auf sie angesetzt, um aus ihr verunglimpfende Informationen über ihren berühmten Cousin heraus zu finden. Denn für die DDR wäre ein WM-Sieg der Westdeutschen ein Jahr nach dem Aufstand am 17. Juni 1953 eine Katastrophe. Die Fußball-Ereignisse in der Schweiz verknüpfen sich immer enger mit Lindas Schicksal. Nur ein Wunder kann sie noch retten...
Fußball verändert Menschenleben und Nationen: in einer Zeit des Aufbruchs, in der Ruinen noch an das unmittelbare Kriegsende erinnerten, war es der Sieg der ersten Nationalmannschaft, die der jungen Bundesrepublik Deutschland Gemeinschaftsgefühl und Glauben an sich gaben. Fußball einte das Volk und schaffte Optimismus, Hoffnung und Vertrauen in eine besere Zukunft.
Auch heute noch mobilisiert die deutsche Nationalelf während der Meisterschaften Massen jeglicher Couleur und verschaffte Deutschland 2006 international das Ansehen einer sympathischen und weltoffenen Nation.

Spielzeit 2008/2009 Altonaer Theater
Premiere 10. Mai 2009, 19 Uhr, Große Bühne
Vorstellungen bis 28. Juni 2009


SUSAN BOYLES GREATEST FAN  

By VOLKMAR NEBE and (CHRISTINA FRY)

Uraufführung London N.N.

A Woman, mid 30s, sits motionless in her messy room on a chair. She speaks her final words into a dictaphone. The chair she is sitting on is about to plummet in free fall from the 20th floor of a tower block building. The chair falls over and she looks around in astonishment: she didn’t end up in hell, but has landed in paradise! It all looks exactly the same as her bedsit on earth! Even the pianist next door is playing gently, an angel no doubt. She has never seen him but he looks after her and puts food through the cat flap in the wall, in exchange for a bit of money. Sometimes she pops a note with song titles through the flap. He then plays for her and when she sings she becomes a completely different person: strong, moving, powerful.  She tells her life story to an unknown woman called Susan, recording it on her dictaphone.  Her biggest talent was to always do the right thing in the wrong order but unfortunately at the worst time- Men, pets, money, almost everything goes pear shaped for her. She speaks emotionally and honestly but is also pretty neurotic. This is why she landed in an esoteric therapy centre - and was healed! She realized that deep down she had always been a singer and must go to “ Britains got Talent”.

But then along came Susan Boyle and everything was over before it even began. Let us not be misunderstood, she loves SUBO and re-enacts the famous winning scene commenting on all the stupid questions of the jury.

But this performance has ruined her life. After watching the show on television, she picked up all her savings and locked herself in this bed-sit. This is because – unbelievable but true - she shares the same name as the Scottish shooting star: SUSAN BOYLE !

There can only be one Susan Boyle. All her dreams were crushed.

Now all her money is gone too. With a machine gun she shoots down the wall between her and the pianist. Ivan from Siberia, Russia and Lady Susan Boyle II see each other for the first time and its love at first sight. Coincidently, Ivans family own a huge gas plant and are stinking rich. Under Lenins portrait Susan sings “Gazprom fields are a girls best friend”.